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EuGH befasst sich erneut mit dem Widerruf von Darlehensverträgen

Der EuGH hat in sei­ner Ent­schei­dung vom 09.09.2021 in den Rechts­sa­chen C‑3320, C‑15520 und C‑18720 eini­ge wich­ti­ge Aus­füh­run­gen zum Wider­rufs­recht von Ver­brau­cher­dar­le­hens­ver­trä­gen gemacht.

Der EuGH hat dabei u.a. zu den Anfor­de­run­gen an die Anga­be des Ver­zugs­zin­ses, der Berech­nung der Vor­fäl­lig­keits­ent­schä­di­gung, sowie etwai­ger Ver­wir­kung und Rechts­miss­brauchs des Wider­rufs­rechts Stel­lung bezogen.

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Anschrift ist nicht gleich E‑Mail-Adresse oder IP-Adresse

Der Aus­kunfts­an­spruch nach § 101 Abs. 3 Nr. 1 UrhG über „Namen und Anschrift“ umfasst nach ein­heit­li­cher Recht­spre­chung des EuGHs und BGHs ledig­lich den Namen und die Anschrift der Betroffenen.

Nicht erfasst wer­den von dem Aus­kunfts­an­spruch hin­ge­gen E‑Mail-Adres­sen oder IP-Adressen.

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Grundsatzentscheidung vom BGH zum KfZ Darlehenswiderruf (BGH XI ZR 525/19 & XI ZR 498/19)

Der BGH hat in sei­nen Urtei­len vom 27.10.2020 — XI ZR 498/19 und XI ZR 525/19 umfas­send zum Wider­ruf von Dar­le­hens­ver­trä­gen Stel­lung genom­men. Dabei ging es inhalt­lich um die Finan­zie­rung eines Auto­kaufs und den Wider­ruf des Darlehensvertrages.

Der posi­ti­ve Aspekt für Ver­brau­cher ist, dass der BGH in die­sen Ent­schei­dun­gen vom 27.10.2020 — XI ZR 498/19 & XI ZR 525/19 sei­nen Wider­stand gegen die Ent­schei­dung des EuGHs vom 26.03.2020 Az. C‑66/19 teil­wei­se aufgibt.

Nega­tiv für Ver­brau­cher ist hin­ge­gen vie­les ande­re in den bei­den Urtei­len des BGHs vom 27.10.2020 — XI ZR 498/19 & XI ZR 525/19.

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