Archiv der Kategorie: Verbraucherrecht

Unwirksame Widerrufsbelehrung bei nachteiligen Angaben in den AGBs

Der III. BGH-Senat hat mit sei­ner Ent­schei­dung vom 20.05.2021 – III ZR 126/19 aus­ge­führt, dass irre­füh­ren­de oder ungüns­ti­ge Anga­ben in den AGBs die Wirk­sam­keit der Wider­rufs­be­leh­rung eines Ver­tra­ges beein­träch­ti­gen können.

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Anschrift ist nicht gleich E‑Mail-Adresse oder IP-Adresse

Der Aus­kunfts­an­spruch nach § 101 Abs. 3 Nr. 1 UrhG über „Namen und Anschrift“ umfasst nach ein­heit­li­cher Recht­spre­chung des EuGHs und BGHs ledig­lich den Namen und die Anschrift der Betroffenen.

Nicht erfasst wer­den von dem Aus­kunfts­an­spruch hin­ge­gen E‑Mail-Adres­sen oder IP-Adressen.

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Grundsatzentscheidung vom BGH zum KfZ Darlehenswiderruf (BGH XI ZR 525/19 & XI ZR 498/19)

Der BGH hat in sei­nen Urtei­len vom 27.10.2020 — XI ZR 498/19 und XI ZR 525/19 umfas­send zum Wider­ruf von Dar­le­hens­ver­trä­gen Stel­lung genom­men. Dabei ging es inhalt­lich um die Finan­zie­rung eines Auto­kaufs und den Wider­ruf des Darlehensvertrages.

Der posi­ti­ve Aspekt für Ver­brau­cher ist, dass der BGH in die­sen Ent­schei­dun­gen vom 27.10.2020 — XI ZR 498/19 & XI ZR 525/19 sei­nen Wider­stand gegen die Ent­schei­dung des EuGHs vom 26.03.2020 Az. C‑66/19 teil­wei­se aufgibt.

Nega­tiv für Ver­brau­cher ist hin­ge­gen vie­les ande­re in den bei­den Urtei­len des BGHs vom 27.10.2020 — XI ZR 498/19 & XI ZR 525/19.

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Bank hat keinen Anspruch auf Vorfälligkeitsentschädigung.

Der BGH hat in sei­ner Ent­schei­dung vom 28.7.2020 — XI ZR 288/19 aus­ge­führt, dass der Dar­le­hens­ge­ber nach § 502 BGB sei­nen Anspruch auf eine Vor­fäl­lig­keits­ent­schä­di­gung ver­liert, wenn die Anga­ben zur Metho­de und Berech­nung der Vor­fäl­lig­keits­ent­schä­di­gung in einem Ver­brau­cher­dar­le­hens­ver­trag feh­ler­haft sind.

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Darlehensnehmer können Vorfälligkeitsentschädigung zurückfordern!

Bei Kün­di­gung eines Ver­brau­cher­im­mo­bi­li­en­dar­le­hens wegen Zah­lungs­ver­zug darf die Bank kei­ne Vor­fäl­lig­keits­ent­schä­di­gung gel­tend machen.

Der BGH hat in zwei bemer­kens­wer­ten Urtei­len vom 19.01.2016 Az. XI ZR 103/15 und vom 22.11.2016 Az. XI ZR 187/14 den Ban­ken einen Anspruch auf eine Vor­fäl­lig­keits­ent­schä­di­gung verwehrt.
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